Arbeitsgruppe Autonomous Racing

In der Arbeitsgruppe „Autonomous Racing“ dreht sich alles um Highspeed. Während in der klassischen mobilen Robotik oft Geduld und bloße Präzision gefragt sind, gibt bei uns die Zeit den Takt vor.

Unser aktuelles Herzensprojekt ist die Transformation des Formula Student Rennwagens IR24 vom Ignition Racing Team (IRTe) in einen vollautonomen Prototypen. Hier trifft Motorsport auf High-End-Robotik.

Ir24

Vision: Robotik „Made in Osnabrück“

Die Faszination für fahrerlose Rennboliden hat in Osnabrück Tradition. Bereits 2017 starteten im Ignition Racing Team electric (IRTe) die ersten Initiativen. Über die Jahre sind unzählige Ideen, Abschlussarbeiten und Studienprojekte von Hochschule und Universität in die Entwicklung geflossen.

Die AG Autonomous Racing bündelt nun dieses Wissen. Unser Ziel ist ambitioniert und langfristig: Wir wollen aus den bisherigen Teilerfolgen einen fertigen, wettbewerbsfähigen Prototypen schaffen, der als Basis für die Formula Student Saison 2027 dient.

Und wir bauen damit nicht einfach irgendein autonomes Auto, sondern schaffen ein Beispiel für Osnabrücker Highspeed-Robotik in einem nie dagewesenen Maßstab, denn das Fahrzeug wird aus Hardware- und Softwaresicht komplett „Made in Osnabrück“ sein.

Das Team: Fokus & Expertise

Wir arbeiten in einem kleinen, hoch spezialisierten Team, das aktuell aus weniger als fünf Personen besteht – viele davon sind Ehemalige des IRTe mit tiefgreifender Expertise. Diese kompakte Größe ist eine bewusste Entscheidung, um Verwaltungsaufwand zu eliminieren und maximale Entwicklungsgeschwindigkeit zu garantieren.

Wer passt zu uns? Wir sind keine reine Studierendengruppe. Unser Projekt lebt von Erfahrung und Leidenschaft. Deshalb richtet sich unser Aufruf an zwei Gruppen:

Interdisziplinäre High-End-Entwicklung

Ein autonomer Rennwagen ist eines der komplexesten Systeme der Robotik. Der ursprüngliche Rennwagen wurde von Fahrzeugtechnikern, Maschinenbauern und Elektrotechnikern auf die Räder gestellt. Jetzt transformieren wir ihn zu einem Roboter – und dafür brauchen wir weit mehr als „nur“ Informatik.

Es geht um das perfekte Zusammenspiel aller Disziplinen:

Bei uns gibt es keine strikte Trennung. Mechatroniker müssen verstehen, wie die KI entscheidet, und Informatiker müssen wissen, wie die Aktorik reagiert. Wenn du Lust hast, an einem Gesamtsystem aus Osnabrück zu arbeiten, bei dem Hardware und Software nahtlos ineinandergreifen, bist du bei uns genau richtig.